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Schland soll in Scheiße ersticken
Ich reg mich auf. Ich kann das gut. Ob es mir auch gut tut, ist eine andere Frage, aber manchmal könnte ich Backsteine kotzen. Ich erwäge ernsthaft, die Produkte meines Stuhlgangs in selbstexplodierende Versandtaschen zu füllen und sie wahllos an deutsche Adressen zu senden.
Es kann doch nicht angehen, dass eine Lobby von, sagen wir mal Zahnputzbecherhaltern, einfach nur mittels typisch deutschem Genörgel und Gejammer die gesetzlich verbriefte Meinungsfreiheit untergräbt und wirkungslos macht? Kann das wirklich sein? Ist es nicht möglich, in Deutschland eine Meinung zu äußern, die ja nicht mal tatsächlich die Eigene sein muss, weil die Damen und Herren Informationsdienstleister, sprich Webspaceprovider, zu faul/feige/arschgesichtig sind, sich mit dem Gejammer einer Rotte geistig minderbemittelter Bestialisten auseinander zu setzten und dafür einzustehen, was eine freiheitlich demogratische Grundordnung den Bürgern an Privilegien zugesteht?
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Es ist tatsächlich so, dass man in Deutschland keine kontroverse Website hosten lassen kann. Die Hoster nehmen zwar gerne jeden ihnen dargebotenen Cent, kündigen aber Verträge unter Berufung auf dehnbarste AGBs beim geringsten Wiederstand einer noch so kleinen Meute berufsmäßiger Anscheißer. Da existiert eine Organisation namens Freiwillige Selbstkontrolle Medien (einen Link gibts aus Prinzip nicht, ich treibe den Wichsern die tollwütigen Schafe nicht noch in die Arme), die praktisch auf der Startseite, mit nur einem Klick erreichbar, ein Beschwerdeformular für selbsternannte Netzwächter anbieten, wo jeder, der ans seiner ganz persönlichen Untervögelung leidet, keine Freunde hat, oder einen Stock im wundonanierten Arsch, Webseiten anscheissen kann, die ihm nicht gefallen, die gegen seine persönlichen, verlogenen Vorstellungen von Moral verstoßen, oder die ihm in seinen Projekten die Kundschaft abgraben.
Mit so einer Beschwerde, begründet oder nicht, wendet sich die FSM dann an den betreffenden Hoster, der, erneut unverifiziert, unbearscht in leerer Hose, den winzigen, funktionslosen Mickerpimmel einzieht und den Hostingvertrag einfach fristlos kündigt. Leck mich in die Fress' geschissen. Da könnte ich kotzen. Eimerweise und im armdicken Strahl.
Was bleibt den einsamen Streitern im Kampf gegen die Volksverdummung? Anonymisiertes Off-Shore-Hosting in einem möglichst runtergekommenen Land mit funktionierender Militärdiktatur aber wenig Weberfahrung. Panama ist eine Option. Beispielsweise. Da kann man dann auch DE-Domains anonym registrieren, allerdings kostet das mehr Geld, ist weniger performant und jedweden Support kann man genüsslich in der Pfeiffe rauchen. Scheiß drauf, so wird das jetzt gemacht.
Und weiter? Ist das alles, worüber ich mich gerade so gottserbärmlich aufrege? NEIN! In Deutschland scheinen allgemein nur Arschgesichter wohnhaftig und tätig zu sein. Erst mal ein Exboss, der seelisch die Kündigung nicht verkraftet hat und nun meint, moralischen Psychoterror mit einem gratis schlechten Gewissen betreiben zu müssen, ohne einen Grund hierfür zu besitzen, dann eine saudämliche Scheißfirma namens Telekom, die von drei Anschlusskündigung genau keine mitbekommt und auch ausführt, aber fröhlich weiter Grundgebühren und sogar Inlandsgesprächskosten (bei einer Festnetzflatrate!!!) abbucht, bis das Konto leer ist und alle anderen, noch darüber entlohnten Dienstleister amoklaufen, weiters eine geldgeile, unverschämte, vermutlich ungefickte Exmitbewohnerin, die einen unberechtigt bis aufs Mahngericht klagt, dort, selbstverständlich ungeprüft, einen Titel erhält und glaubt, ihre Callboys über meine Kasse abwickeln zu können und nicht zuletzt einen Autobastard, der, nachdem er einen Motorschaden für 2000 Euro behoben hat, zusagte "der läuft jetzt, da kann nichts mehr passieren", wobei genau 240 km nichts passierte und sich dann erneut ein Motorschaden einstellte, nun 4000 Euro für eine neuerliche Instandsetzung verlangt.
Das ist überhaupt der Oberhammer. Bei der letzten Reparatur wurde das Auto auf 5000 bis 6000 Euro Wert geschätzt, die Reparatur lohnte sich also. Nach dem zweiten Motorschaden habe ich extra einen Gutachter bestellt, der nachweisen sollte, dass der erneute Defekt ein Folgeschaden sei, was er aber nicht tat. Vermutlich durfte er über des Autobastards Alte rutschen, oder bekommt jetzt ein Jahr lang jeden Mittag von der Praktikantin einen geblasen, ich weiss es nicht, ich kann es von hier aus auch schlecht überprüfen. Jedenfalls sagte ich dem Mensch, ich hätte die Kohle nicht (Anfangs war noch die Rede von 2500 bis 3000 Euro, zwischenzeitlich sind wir bei mindestens 4000), wozu er meinte, das sei kein Problem, er könne das vorfinanzieren. Letzteres hat aber seine Frau ihm inzwischen verboten. Was für ein Pantoffelheld! Aktuell ist also offen, ob das Ding je repariert wird. Mir wäre lieber, er kauft ihn zu einem vernünftigen Preis an (bei der 2. Reparatur war das Auto plötzlich schon 9000 Euro wert, ganz klar SEIN Fehler...;-) und ich besorge mir eine günstige Rutsche gebraucht, statt mich wieder monatelang in finanzielle Ketten legen zu lassen.
Oies Oarsch, sog i!
3 Kommentare
Wie Sie wissen: Reden ist Schweigen, Silber ist Gold, also halten Sie sich ans Programm, bis wir den Endsieg im Kampf gegen den Neoliberalismus gewonnen haben.
Und dann schweigen Sie!
(Übrigens: Was für ein beschissen übersetztes Formular: „Remember me” wird übersetzt als „erinner mich” – woran denn?)
RICHTIG: Kritik gehört sich nicht. Es wird entweder gelobt, oder, falls es einen querulierenden Unbürger betrifft, denunziert. Mehr Alternativen stehen Ihnen so lange nicht zu, bis Sie das Prinzip Demokratur begriffen und ein hohes, politisches Amt eingenommen haben.
Bis dahin also: Kleine Brötchen backen, nicht wahr?
sehle.mir scheint, wir sind schon zu
zweit in diesem land ^^
ich könnte mich ja jetzt ergänzend
über schützenfeste und grölendes
fußball-proletariat auslassen, aber
das ist ja eigentlich nicht mein thread.
