| « Schland soll in Scheiße ersticken | Kaffeezeit! » |
Gemütlich...- Und alt!
Nachdem mich am Donnerstag der Irrsinn bei den Eiern packte und mich zwang, eine gewisse, subversive Website wieder ans Laufen zu bekommen, war deren Restauration Programm bis in die späten Freitagabendstunden.
Ein Tip unter Freunden: Sogenanntes "Freehosting" lohnt sich nicht. Wenn den Pissern von hostwq (auf einen Link verzichte ich an dieser Stelle, um etwaige Leser vor sich selbst zu schützen) nach 18 Stunden (!!! - Der Upload ist so dünn und wackelig, dass man eine 100 MB mySQL Datenbank in maximal 300 kb kleine Stückchen zerlegen und einzeln einlesen muss...) Installationsarbeit der Webspace abraucht, bekommt Tobsucht eine neue Definition: Meine Gefühlslage zu eben jenem Zeitpunkt!
Im Endspurt genehmigte ich mir sieben große ein paar Ottakringer, was sich zwar als überaus schmackhaft, letztlich jedoch retrospektiv nicht unbedingt als gute Idee erwies.
Die Website lief irgendwann, ich auch. Zum Scheißhaus. Da lief ich eigentlich bis Sonntagmorgen in quarzgenauer Regelmäßigkeit hin.
Follow up:
Samstag war dann ein eher verkaterter lockerer Tag, nachmittags, absichtlich in heftigster Mittagshitze, gönnte ich mir und dem Hund samt weißem Meerschwein (*sorry*
) einen umfangreichen Spaziergang bis an den Rand der Erschöpfung. Abends Kebab.
Anlässlich meines Dönerbudenbesuchs wurde ich von dessen Inhaber, Türke, versteht sich, in eine Grundsatzdiskussion über die Verwendungsfähigkeit einer Salatgurke im Döner verwickelt, obwohl wir beide von Anfang an gleicher Meinung waren: DAS GEHT GAR NICHT! Gurken gehen aber sowieso in gar keinem Zusammenhang, sie sind und bleiben ekelerregende, naturgewachsene Masturbationshilfen für untervögelte Weibsbilder im Ökowahn. Bei diesem Anlass zog der werte Dönerbudeninhaber Sprüche über die "deitschen Türken, die Asis" vom Leder, die jeden Brandenburger Neonazi vor Ehrfurcht hätten erstarren lassen. Hierzu ersparte ich mir jeden Kommentar. Besser so, gab er doch kurz darauf zum Besten, früher selbst in Essen gewohnt zu haben...
Später dann Hancock. Im Kino. Ich schreibe es nur mal dazu, ist ja heute nicht mehr selbstverständlich... Lustiges Filmchen (80 Minuten Laufzeit sind schon etwas dünn, wenn man mal ehrlich ist, immerhin kostet das Kino fast NEUN Euro pro Nase!), ein zu Beginn grandioser Will Schmitz, der jedoch im weiteren Verlauf stark nachlässt und irgendwie, naja irgendwie nur noch arm rüberkommt, neben einer scheißcoolen und rattenscharfen Charlize Theron, die aber das rappeldürre Plott kaum aufzuwiegen vermag.
Sonntags durfte ich dann erfahren, wie sich ein alter Mann fühlt: Absolut im Arsch, schon unmittelbar nach dem Aufwachen, wurde ich den gesamten Tag nicht richtig wach, terrorisierte die arme Perle mit meiner Saulaune und schleppte mich von Kaffeemaschine zu Couch und wieder zurück wie ein bereits Geköpfter auf der Rückkehr vom Schafott. Zwischenzeitlich haben vermutlich der köstliche Punschkrapfen und sein Kumpel, das Stück Sachertorte, einen Völkermord verhindert. Und natürlich der Umstand, dass ich viel zu müde zum Völkermorden war.
Gepennt wie ein Stein, nur lauter, heute gehts mir wieder besser. Gott sei Dank!
